Kein Wunder, wenn der Nordpfeil fehlt
Einen sehr unterhaltsamen Abend erlebten die Gäste bei der diesjährigen "Eierfeier" der Architekturstudierenden der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Der Abschlussjahrgang lud unter dem Motto "Wild West - Rodeo Show" in einen liebevoll gestalteten Westernsaloon ein, in dem Professoren und Studierende gleichermaßen auf ihre Kosten kamen.
Die beiden als Wirte verkleideten Studierenden Wiebke Geiger und Maximilian Gros führten charmant durch den Abend und nahmen die Professoren als neue Gang in der Stadt gehörig auf die Schippe. "Sie haben schon Probleme beim Zeichnen des Plans. Kein Wunder, wenn der Nordpfeil fehlt", witzelten sie über die akademischen 'Banditen'.
Erster Höhepunkte des Abends war ein humorvolles Duell-Video zwischen den Professoren Stephan Häublein und Wolfang Fischer, begleitet von den FAB-Mitarbeitenden Carsten Schäfer und Matthias Schmidt. Dem folgte der Auftritt der Professoren auf selbst gebastelten Steckenpferden. Auch über diese Bastelaktion wurde ein amüsantes Video gezeigt, das für viele Lacher sorgte.
Die Professoren traten in verschiedenen Wettkämpfen, wie dem Bierflaschen-Öffnen oder einem Hindernislauf mit den selbstgebauten Pferden, gegen die Studierenden an. Dabei verlor so manch ein Pferd schon seinen Kopf. Stilecht auf seinem „Radl-Pferd“ kam dann auch noch Professor Albert Dischinger angeritten, der seine Fakten und amüsanten Ansichten zum Haferlschuh mit dem Publikum teilte.
Ein weiterer Höhepunkt war die Tanzeinlage dreier FAB-Mitarbeiter sowie zwei Studierender, die mit einer Zugabe gefeiert wurde. Zum Abschluss dankten die Organisatoren allen Beteiligten, wie etwa den Professoren, den Dekanatsdamen, den Tänzern des Männerballetts, den Semestersprechern sowie dem gesamten Organisationsteam des Abends.
Den Auftakt zur langen Partynacht machte die Professorenband, die zusammen mit Studierenden ein musikalisches Highlight setzte. Die traditionelle "Eierfeier" erwies sich wieder einmal mehr als ein Fest der Gemeinschaft und des Humors, das nicht nur von aktuellen Studierenden, sondern auch von Ehemaligen und Studierender anderer Studiengänge gerne besucht wurde.
Fotos: Philipp Baur








