Viel Kreativität und technische Raffinesse am Start
Die Fakultät Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt wurde kürzlich wieder zum Schauplatz des alljährlichen "Tragwerkstests", bei dem Architekturstudierende des zweiten Semesters ihr technisches Geschick und ihre Kreativität unter Beweis stellten durften. 17 Teams konstruierten Kragarme aus Dachlatten, mit dem Ziel, einen mit Wasser gefüllten Eimer durch ein Hindernis zu manövrieren und ihn anschließend auf ein 4 Meter hohes Podest zu platzieren. Die Menge an Wasser wurde dann so lange erhöht, bis die Konstruktion zu Bruch geht. Das traditionelle Event zog auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer an.
Kreative Namen und beeindruckende Leistungen
Prof. Dr. Björn Freund begleitete den Wettbewerb zum ersten Mal und sorgte mit seiner Moderation für spannende Einblicke. Unterstützt von den FAB-Mitarbeitern Andreas Hack, Jens Pfennig, Carsten Schäfer und Matthias Schmidt wurde die Veranstaltung reibungslos durchgeführt. Die Teams sorgten mit der humorvollen Namensgebung ihrer Konstruktionen wie etwa "Liebherr 3000", "Tragobert" und "Schreckschrauben" immer wieder für ein Schmunzeln. Schließlich triumphierte das Team mit der Konstruktion "Stoßgebet", das das 1,2-fache seines Eigengewichts tragen konnte.
Trotz leichter Windböen haben schlussendlich alle Teams den Test bestanden. Dieser war nicht nur eine kreative Herausforderung, sondern auch eine wichtige Etappe vor der großen Prüfung in wenigen Wochen.
Bootstaufe und feierlicher Ausklang mit Sommerfest
Nach dem offiziellen Teil folgte die Taufe des Kanuboots "OPUS REDIVIVUM" für die Mitte Juni stattfindende Betonkanu-Regatta 2026 in Brandenburg an der Havel. Architektur- und Bauingenieurstudierende hatten ein Jahr lang gemeinsam an diesem Projekt im Rahmen eines fächerübergreifenden Wahlpflichtmoduls gearbeitet. Mehr zu dem Projekt gibt es auf Instagram @betonkanu.thws
Anschließend ging es direkt über in das von der Fachschaft organisierte Sommerfest. Bei Musik von Prof. Andreas-Thomas Mayer alias DJ ATM und einem Angebot an Bier, Cocktails und gegrillten Würstchen feierten Studierende, Lehrende sowie Ehemalige bis in die späten Abendstunden.








